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Die Sehnsucht, führte mich auf meinen Weg der Befreiung

Aktualisiert: 15. Okt. 2022

Ich habe früher oft durchgepowert und nicht auf meine innere Stimme gehört. Das hat mich ausgelaugt und mich an meine körperlichen Grenzen gebracht. Viel zu viel habe ich mir aufgehalst. Denn ich glaubte, wenn ich fleissig bin und viel um die Ohren habe, bin ich eine gute Mitmenschin. Bis mein Körper mir zeigte, so nicht. Ich hatte einen Kropf kreiert, der entfernt werden musste, da er zu gross war. Zudem schlug ich mich ständig mit Eisenmangel herum, nebst tiefen Schliddrüsenwerten, schlechter Haut (wie in der Pubertät – nein schlimmer), spröde Haare, heftige Menstruationen, Gelenkschmerzen, depressive Verstimmungen, schwache Libido, und so weiter. Ich war in einer Sackgasse gelandet.


Doch so geht es nicht nur mir, so geht es vielen.

In mir brannte eine Sehnsucht, die ich mit Arbeit, Helfen, versuchen die Welt zu retten, kompensierte. Es war jedoch die Sehnsucht zu mir, die Sehnsucht nach Verbindung zu meinem göttlichen Selbst.


Durch all die Verstrickungen und Arbeiten, fühlte ich mich wichtig und gut. The good girl, ich war tatkräftig und war viel beschäftigt. Aber, ich hatte kaum Zeit für mich. Wenn ich sie mir nahm, hatte ich ein schlechtes Gewissen. Darf ich das denn überhaupt? Werde ich dann noch angesehen und geliebt? Diese so tiefsitzenden Glaubensmuster hielten mich darin verstrickt. Ich übersah die vielen Anzeichen, Anstupser, das Flüstern meiner Seele, meiner inneren Stimme. Ich schob alles zur Seite. Bis es sich in meinem Körper manifestierte und zeigte. Autsch!


So ging es nicht weiter. Ich habe mich auf meinen Weg der Befreiung gemacht. Wie wo wann es geschah, ob dies durch die Yoga-Ausbildung, die vielen Meditations-Seminare, oder schon viel früher, ist doch egal. Ich bin auf dem Weg und das ist was zählt. Der Weg auf dem ich mich an mich Selbst , an mein wahrhaftiges Wesen, das ich bin erinnere. Die Verwandlung zu mir selbst.


Erst kürzlich war ich in der Schwitzhütte und habe die vielen Gesichter und Masken, die ich mir aufgebaut hatte, abschmelzen lassen. Alle meine kleinen Hilfsmittel mich zu verkriechen und zu verstecken, warf ich in die Glut, in das Feuer, um es zu wandeln.

Ob es wirkt? Ja, tut es, es arbeitet noch in vielen verschiedenen Schichten und Ebenen.

Und ich zeige mich. Ich verstecke mich nicht mehr hinter vielen Beschäftigungen. Dies gilt auch für mein Programme und das Retreat.


Dennoch gibt es viel zu lernen, gerade das Erinnern, mein Wissen in mir zu wecken. Haha, all das, was in mir steck. Manchmal durch eine Weiterbildung und dann auch wieder durch Stille, Rückzug oder in Begegnungen mit meinen Herzensmenschen oder auch Fremden.


Denn ehrlich gesagt, es ist alles da. In der Schwitzhütte hatte mir eine Teilnehmerin gesagt, sie will sich an das Wissen in sich erinnern. Und so geht es mir auch. Es ist alles da. Das Wissen in mir, meiner Seele die in diesem einzigartigen Körper wohnhaft ist. Mein Körper, der so viel gespeichert hat und dies sich dementsprechend ausdrückt. Ich höre auf meinen Körper & auf das Flüstern meiner Seele. Denn so stille ich meine Sehnsucht und komme meinem göttlichen Selbst immer näher.

Ich bin auf meinem Weg. Ich teile mit dir meine Erfahrungen, auf dass du dich auf deinen Weg machst und den Pfad beschreitest und ihn gehst.


In Liebe und Verbundenheit Christina


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